"DIE REINSTE FORM DES WAHNSINNS IST ES, ALLES BEIM ALTEN ZU LASSEN UND

ZU HOFFEN, DASS SICH ETWAS ÄNDERT!"

(Albert Einstein)


ESSENZ FÜR EILIGE ...

Die MTG-Therapie ist ein einzigartiges Verfahren, das am IMTAT (ehemals Österr. Inst. f. tiergestützte Therapie & Forschung, gegr. 2011) von Dr. Wolfgang Schuhmayer gezielt für die Behandlung psychischer Überlastungsstörungen entwickelt wurde. Schließlich gab die erfolgreiche Therapie dem Institut seinen heutigen Namen.

Für Menschen, die wenig Erfahrung mit Tieren haben, ist es manchmal schwer vorstellbar, dass die Arbeit mit ihnen hoch effizient bei der Behandlung psychischer Überlastung sein soll. Die Herdentiere, mit denen gearbeitet wird, sind etwa im Bereich "soziales Verhalten" extrem kompetent. Sie können sich auf den Menschen perfekt einstellen und sogar bewusst von sich aus Herausforderungen entwickeln. Sie fordern und fördern ganz unterschiedliche Verhaltensqualitäten. Das lässt den Patienten wachsen, der sich oftmals schwach und verloren fühlt.

Die MTG-Therapie bietet einzigartige biosoziale Interaktion mit verschiedenartigen "sozialen Sparringpartnern", die völlig unabhängig sind. Tiere müssen keinen Vorgaben "entsprechen", behandeln Hilfsarbeiter gleich wie Führungsmanager, kümmern sich nicht um Dinge wie Alter, Geschlecht, Beruf, Stand, Position, Erfolg, Reichtum, Größe, Aussehen oder Bildung. Ganz anders als der mensch

Die Therapietiere reduzieren den Menschen zu dem, was er tatsächlich ist, und ignorieren alles, was er scheinen will zu sein.  Das kann zu Beginn der Therapie recht unangenehm sein, stellt allerdings einen wesentlichen "Wachstumsfaktor" dar, sobald der Patient das Prinzip einmal verstanden hat.

Die Interaktion, die aktive Handlung, die Tat stellen auch den grundlegenden Unterscheid und Vorteil im Vergleich zur reinen Gesprächstherapie dar. Worte sind Theorie, Handlungen sind Realität!

Das"M" steht nicht für "medizinorientiert" und als Hinweis, dass die Methode nach internationalen GCP und EBM-Standards geprüft, dokumentiert und wissenschaftlich publiziert wurde. Zu den Veröffentlichungen gehört auch ein medizinisches Fachbuch, erschienen im Verlag der Österreichische Ärztekammer. - www.aerzteverlagshaus.at

Der therapeutische Zugang der ist ein "komplementär ganzheitlicher"   -  das heisst, der Zugang zur Heilung führt über die Förderung der Stärken des Menschen und nicht über das "Bekämpfen" der Krankheit. Das Wachstum seiner eigenen Qualitäten lässt die Symptome zurücktreten und die Alltagstauglichkeit wird wieder hergestellt. In vielen Fällen sind KEINE zusätzlichen Pharmaka erforderlich. Dort wo sie erforderlich sind, stellt die MTG-Therapie die perfekte Ergänzung zur Medikation dar, da diese rein biochemische Bereiche bedient.

Ergänzend können weitere Maßnahmen aus komplementären Bereichen wie Pflanzentherapie, medizinischer Aromatherapie, traditioneller Medizin, Homöopathie und anderen empfohlen werden. Von Beginn an hat man uns als neuer Therapie natürlich schwere Fälle geschickt, in denen "schon alles gemacht" wurde. Dieser Herausdorferung konnte das IMTAT in über 90% der Fälle gerecht werden. Eine mehr als doppelt so hohe Erfolgsqote wie sie Antidepressiva haben.

Das gesamte Therapiepaket richtet sich immer streng nach den individuellen Bedürfnissen des einzelnen Patienten und folgt nie einem starren "Schema F". Behandelt wird der Mensch nicht die Erkrankung. Daher entscheidet ein ausführliches Analysegespräch über Sinnhaftigkeit und konkrete Ziele der Therapie. Oft ist bereits die Basistherapie mit 10 Einheiten primär ausreichend, eine stabilisierende Nacharbeit in größeren Abständen wird aber empfohlen. Die logische Faustregel lautet - Je länger man wartet, desto länger dier Therapiedauer.

Das Honorar ist relativ gering und machte auch Mindestpensionisten schon zu Patienten des IMTAT. Es liegt trotz des erheblich Aufwandes mit 100.-€/60 Minuten knapp unter jenen einer durchschnittlichen Gesprächstherapie und gleich auf mit einer Automechanikerstunde (im Waldviertel). Eine Therapieeinheit dauert 90 Minuten. Bei ganzen Behandlungszyklen während der Arbeitswoche kommen reduzierte Honorare zur Verrechnung. Sie können als Sonderausgaben Gesundheit beim Steuerausgleich geltend gemacht oder einer Sonderversicherung mit Komplementärmedizin vorgelegt werden. Bitte, beachten Sie unsere AGB (unten stehend). 



HIER NOCH ETWAS MEHR AN INFORMATION...

  • MTG-Therapie steht für "medizinorientierte tiergestützte Therapie" - eine biosozial interaktive Beziehungsarbeit, bei der ausgewählte Übungen und Aktivitäten mit Tieren eine grundlegende Rolle spielen. Die Tiere sind dabei unabhängige Übungspartner. Trotz der Namensähnlichkeit hat das mit "Streichelzootherapie" absolut nichts gemeinsam. "Medizinorientiert" steht bewusst für seriös, qualifiziert und wissenschaftlich evaluiert.
  • Als einzige nicht-medikamentöse Therapieform bietet die MTG-Therapie spontane biosoziale Interaktivität. Dies nützt die Rolle des Tieres als soziodynamischer Sparringpartner, Katalysator, Standortbestimmer oder Zustandsanzeiger. Im Einzelfall sogar Herausforderer und Trainer.
  • Naturnah - nicht nur was den Aufenthalt betrifft. Die Natur nimmt in einige Punkten der Arbeit die Funkton einer Lehrerin ein.
  • Multimodal - das ist ein besonders hässliches Wort. Es meint, dass man sich einem Problem auf vielerlei Art und aus unterschiedlichen Richtungern nähert. Dazu gehören unter anderem allgemeine Gesundheitsführung, Entspannungsübungen, Kreativitätsförderung, Aromatherapie, homöopathische Ansätze, Mikronährstoffmedizin, Phytotherapie, traditionelle Medizin, Strukturförderung bis hin zur Naturpädagogik - um nur einige Beispiele zu nennen. Die Abstimmung im Detail erfolgt immer nach den individuellen Patientenbedürfnissen.
  • Verhaltensmodulierend - psychische Überlastung kann sowohl durch Fehlverhalten gefördert werden als auch falsches Verhalten zur Folge haben. Ein Paradebeispiel ist das Burnout, dessen Maximalvariante eine schwere Störung darstellt, die nur durch qualifizierte therapeutische Verhaltensmodifikation behandelt werden kann. 
  • Qualitätskontrolle ist Standard Ein Qualitätsniveau, von dem die Kassenmedizin nur träumen kann. Internationale Bewertungssysteme wie HAMA, HAMD, BDI und andere ermöglichen in verschiedenen Indikationen eine detaillierte Therapieverlaufskontrolle. Das heißt, der Therapieerfolg ist in den Kernbereichen klar nachweisbar und quantifizierbar.
  • Wir sind in Österreich die einzige Institution, die diese hoch effiiziente Behandlung anbietet. Dazu ein Zitat der international bekannten Psychiaterin Ass. Prof.in Dr.in Brigitte Hackenberg (2013): 

"In kritischer Auseinandersetzung mit vielen neuen Strömungen neurobiologisch fundierter Therapiemethoden hat die medizinisch orientierte tiergestützte Therapie, wie sie hier praktiziert wird, einen festen Platz zur Optimierung psychiatrischer Therapien gefunden."

Die Art der Übungen, die gemacht werden, hängen von der individuellen Bedarfssituation ab, die beim Erfassungsgespräch erhoben wurde. Sie steht im Zentrum und nicht das "klassiche Krankheitsbild" aus dem Lehrbuch. Letztlich geht es um die individuelle Bearbeitung einer ganz persönlichen Situation.

Gezielte Tierauswahl - Die Arbeit mit den Zwergziegen etwa kann beispielsweise folgenden Zielen dienen: allgemeine Beruhigung, Emotionskontrolle, erhöhung der Achtsamkeit, Angstabbau. Alpacas kommen bei allen betont sozialen Problemstellungen zum Einsatz wie etwa: Erlernen/Ertragen von Nähe, Abbau von Ängsten oder Soziophobie, Achtsamkeitstraining, non-verbale Kommunikatikon, Abbau traumatischer Ereignisse. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten dient die Arbeit mit Muli und Welshpony der Verbesserung der mentalen Präsenz, der Steuerung und dem ökonomischen, gezielten Einsatz der eigenen psychischen Nachhaltigkeit, steigert Selbstwert, gibt Selbstbestätigung, hebt die Achtsamkeit, fördert die Non-verbale Kommunikation u.a.
  • Die obigen Angaben haben Beispielcharakter und Erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist auch schon vorgekommen, dass für einzelne Menschen eigene Übungen entwickelt wurden, die ihrem persönlichen Bedarf verstärkt angepasst waren. Es ist auch zu wissen, dass ein ein und demselben Zielbereich die Übungen mit unterschiedlichen Tieren auch völlig andersartig sind.
  • Begonnen wird natürlich mit leichten Übungen und die Übungen haben spielerischen Charakter, um keinen unnötigen Druck zu erzeugen, der den betroffenen Menschen hemmt.  Keine Übung ist in irgendeiner Weise gefährlich, was grundsätzlich auch für den Umgang mit den Tieren gilt, solange man sich tiergerecht verhält.
  • Oberste Therapieziel ist die möglichst rasche Verbesserung der eigenen Alltagstauglichkeit, der unabhängigen Entscheidungskraft/freude, das Schaffen persönlicher Perspektiven und der Elan zur Gestaltung eines lebenswerten, selbstbestimmten Lebens, das im freudigen Jetzt verankert ist.
  • Am Ende werden der Therapieerfolg, die konkrete Therapieerfahrung sowie das weitere Vorgehen besprochen und zusätzliche Empfehlungen werden gegeben, falls erforderlich. Regelmäßig empfohlen wird eine stabilisierende Nachbetreuung in größeren Abständen in der Größenordnung von durchschnittlich drei Therapiewochenenden.


DER ABLAUF

  • Eine telefonische Vorkonsultation (max. 20 Minuten) entscheidet, ob ein Erfassungsgespräch sinnvoll sein könnte.
  • Eine ausführliches Erfassungsgespräch prüft die konkrete Sinnhaftigkeit der MTG-Therapie. Das dauert bis zu drei Stunden. Es geht um die Hintergründe, die Entstehungsgeschichte, Analyse und Folgen der Überlastung sowie die Definition eines Therapieziels.
  • Basisbehandlung sind 10 Therapie-Einheiten (ThE) als Therapiezyklus oder Therapiewoche. Die individuelle Gesamttherapielänge hängt logischerweise von Art, Dauer und Intensität der Störung ab. Je früher jemand kommt, desto kürzer die Therapie
  • Eine ThE dauert 90 Minuten - fast doppelt so lange wie in der Gesprächstherapie
  • Der relativ rasche Therapieerfolg erklärt sich aus dem interaktiven Prozess im Umgang mit den Tieren im Unterschied  zu statischen Therapieformen. In Abhängigkeit von ihren Problemen lösen die Patientinnen spezzifische Situationen im tierassistierten Setting. Diese praktische Lösungserfahrung lässt sich in der Regel rasch und problemlos in den Alltag übertragen. 
  • Die hohe Effizienz senkt grundsätzlich die Behandlungskosten
  • Eine besonders intensive Mitarbeit des Patienten senkt ebenfalls die Behandlungskosten
  • Die Menschen, die in unsere Therapie kommen, heißen hier grundsätzlich Patienten, weil sie Leidende sind.
  • Auch bei sehr schweren Fällen (zB. 500-facher Missbrauch) fanden wir bislang mit unter 50 Einheiten das Auslangen
  • Eine Intensivvariante stellt die "Therapiewoche" dar - Entweder als Akutmaßnahme oder als Therapieanstoß bei langjährigen, oftmals vergeblich behandelten oder komplexen Leidenssituationen.
  • Eine Sonderform der therapeutischen Begleitung oder Nacharbeit ist das "Seelenpflege-Wochenende" mit jeweils 4 ThE, das beispielsweise in der Begleitung einmal monatlich zur Anwendung kommt. Es kann aber auch singulär zur Abklärung anstehender Fragen / Seelenhygiene gebucht werden. Die komprimierte Form dessen ist der therapeutische Selbsterfahrungstag.
  • Die Teilnahme an der Therapie und die Arbeit mit den Tieren erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr. Der Betreiber haftet für keinerlei Unfälle oder Zwischenfälle.

Berufstätige

  • Natürlich gibt es Situationen, wo Menschen bei höchstmöglicher Diskretion eine Therapie in Anspruch nehmen wollen
  • Daher kann im Einzelfall auch am Wochenende gearbeitet werden.
  • Besondere Flexibilität mit ausgeprägter Patientennähe gehört zu den zahlreichen Vorzügen, die nur ein Privatinstitut bieten kann.


 AGB

  • Die nachfolgende Honorarübersicht ist eine Orientierungshilfe. Irrtümer und kurzfristige Änderungen vorbehalten. Ältere Honorarinformationen sind damit gegenstandslos. Siehe Aktualisierungsdatum auf der Startseite. Die Honorare sind (mit Ausnahme des Analysegespräches) vor Therapiebeginn zu akontieren.
  • Therapieleistungen unterliegen in Österreich der USt-Befreiung. Daher wird keine MWSt. berechnet.
  • Es erfolgt immer ein Analysegespräch - Dauer 3h / 2 ThE

  • Es wird ausschließlich über Akontierung  und Überweisung verrechnet. Steuer kommt bei Therapieleistungen keine zur Anwendung.
  • Therapiezyklus - über 10 Wochen = 10 ThE
  • Therapiewoche Mo-Fr = 10 ThE  (Wohnmöglichkeit im "Appartement der Stille" kostenlos)
  • Intensivwochenende: 4ThE inkl. kostenloser Appartementnutzung
  • Intensivtag: 4 ThE
  • Nachsorge bzw. besondere Bedürfnisse und Kleinkindeinheit: ThE/Dauer 50 Min = 100.-
  • Telefonische Nachbetreuung - Es gilt das Nachsorgehonorar. Es wird in jedem Falle eine Einheit verrechnet.
  • Hausbesuche nach Vereinbarung
  • Wir behalten uns bei entsprechenden Vorfällen (unkontrollierbares Verhalten, Misshandlung von Tieren, mangelnde Kooperation etc.) vor, eine Therapie sofort zu unter- oder sogar abzubrechen. Ein Kostenersatz der bis dahin geleisteten Honorare ist in diesem Zusammenhang nicht möglich.
  • Gebuchte Termine sind ausnahmslos honorarpflichtig, auch bei Nicht-Erscheinen, da die vom Patienten solcherart gebuchte Zeit des Therapeuten das entscheidende Kriterium darstellt und nicht die Anwesenheit des Patienten. Das entspricht einer Ausfallshaftung.
  • Die Vor-Reservierung von Therapiewochen ohne Fixzusage ist leider nicht möglich, da damit anderen Patienten die Therapiemöglichkeit blockiert wird. Erst das Eintreffen des Honorars sichert den Termin.
  • Die Teilnahme an der Therapie und die Arbeit mit den Tieren erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr. Der Betreiber haftet für keinerlei Unfälle oder Zwischenfälle.


Wichtige Ergänzungen zu den Geschäftsbedingungen

  • Die Therapieeinheit beginnt nicht mit dem Eintreffen des Patienten, sondern zum vereinbarten Zeitpunkt.
  • Absage 0-72 Std. vor dem Termin (basierend auf den Werktagen Mo-Fr) - das Honorar ist zu 100% zu entrichten
  • Absage 72-96 Std. vor dem Termin (w.o.)  - 50% des Honorars sind zu entrichten
  • Absage im Krankheitsfall, bitte ärztliche Bestätigung beibringen - Termine werden einmalig verschoben
  • Ergänzung 11.7.2019: "Last-Minute"-Buchungen sind grundsätzlich nicht stornierbar und werden bei Absage daher in vollem Umfang ersatzlos verrechnet.

Die Rechnung gilt als Therapievertrag und deren Bezahlung entspricht dem Einverständnis mit den AGB und der Kenntnisnahme, dass die Arbeit mit den Tieren auf eigene Gefahr erfolgt.

Worin besteht das Therapieangebot?

Das IMTAT ist Österreichs erstes Institut für tiergestützte Therapie. Es widmet sich sowohl therapeutischen als auch wissenschaftlichen Inhalten, um die MTGT (medizinorientierte tiergestützte Therapie) den Betroffenen zugänglich zu machen.

Die MTG-Therapie ist eine eigenständige, am IMTAT entwickelte Behandlungsmethode. Inhaltlich handelt es sich - stark vereinfacht - um Begegnungsarbeit, die heilende Ressourcen aktiviert und über aktives Lernen in einer konkreten Situation wirkt. Es handelt sich um keine Abart der Psychotherapie!

Die Bemühung, sich sowohl durch Orientierung an Standards der EBM (Evidence Based Medicine = Datenbasierte Qualitätsmedizin) als auch die wissenschaftliche Publikation unserer Therapieergebnisse von herkömmlichen tiergestützten Ansätzen klar zu unterscheiden, führte bereits 2013 zu einem kompetenten fachärztlichen Statement, das die MTGT im Sinne dieser qualitativen Ausrichtung bestätigte (siehe oben).

Bekannt ist, dass sich eine pharmakomedizinische Behandlung als "chemische Krücke" gegen die hypothetisch vermutete Störung im Bereich der Nachrichtenstoffe des Gehirns als Organ richtet. Als perfekte Ergänzung dazu richtet sich die MTGT an gesunde Anteile der Psyche, die systematisch gestärkt werden. Das bewirkt folgerichtig, dass dadurch die kranken Anteile "an Gewicht verlieren" und allmählich zurücktreten. Ein einfaches Balanceprinzip, wie es für die Natur typisch ist.

Das Tier ist dabei keinesfalls "Therapeut", sondern ein therapeutisches Hilfsmittel. Weiteres kann das Tier auch niemals per se "die Therapie" sein. Leider wird diese ahnungslose, theoretische Irrmeinung noch immer vehement kolportiert.

Grundsätzlich können sowohl Kinder (ab Volksschulalter) als auch Erwachsene von der MTGT  profitieren.

In Abhängigkeit von Dauer, Art und Schwere des Leidensbildes kommt die MTGT in den meisten Fällen mit max. 3 Therapiezyklen aus.

Im Vorfeld ist eine allgemeine, kurze telefonische Vorkonsultation empfehlenswert, um Menschen unnötige Ausgaben zu ersparen. Telefonische "Beratungsgespräche" sind honorarpflichtig und es gibt sie nur in der Nachsorge. Mindestverrechnung ist eine ThE.

Das ausführliche Analyse-Gespräch entscheidet über die Sinnhaftigkeit einer MTGT, die voraussichtliche Therapiedauer und die gemeinsame Definition des Therapieziels. Stellt sich heraus, dass die MTGT nicht geeignet ist, werden keine "Therapieversuche" unternommen, da wir als privatmedizinische Einrichtung erfolgsorientiert sind.


Positive Erfahrungen bei:

      AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit-Störung +/- Hyperaktivität)

      Alkoholmissbrauch

      Angehörigenbegleitung (Erschöpfungsdepression)

      Angststörungen

      ASS - Autismus-Spektrum-Störung

      Bipolare Erkrankung

      Borderline

      Burnout

      Co-Abhängigkeit

      Depression (unipolar)

      Erschöpfungsdepression

      Impulsdurchbruchstörung

      Konflikttrauma

      Magersucht

      Paartherapie

      Posttraumatische Belastungsstörung

      Resilienztraining

      Schizoaffektive Psychose

      Sexueller Missbrauch

      Trauma durch Scheidung, Partnertod etc.

      Verhaltensstörungen

      Zwangserkrankung

      u.a.


Als Grundlage des Behandlungsmanagements gelten die nicht-pharmakologischen Verfahren. Daran kann auch der konsequente "Spar"-Druck der Sozialversicherer nichts ändern. Alleinversorgung mit Tabletten führt zu überlangen und oft chronischen Krankheitsverläufen. Weiters sollte man wissen, dass Antidepressiva - das betriffdt Angst und Depression - in etwa 25% der Fälle gar nicht helfen. Die Bezeichnung dafür ist "Non-Responder".

Die rein medikamentöse Behandlung entspricht der Beschränkung auf das Organ Gehirn. Das ist einfach zu verstehen. Psychopharmaka richten sich gegen die jeweilig vermutete Signalstörung im Gehirn, von der man meint, dass sie den Akutsymptomen zugrunde liegt. Eine chemische Krücke soll dem Gehirn gleichsam das Gehen erleichtern, indem sie die Aktusymptomatik dämpft wie ein Schmerzmittel den Schmerz.

Ebensowenig wie ein Scherzmittel keinen kausale Behandlungsweg darstellt, lösen Psychopharmaka die persönlichen Probleme im Rahmen einer Überlastungsstörung nicht. Sie machen allerdings Akutsymptome leichter erträglich. Anti-Depressiva etwa zeigen nur in 50% der Fälle die gewünschte Wirkung, in weiteren 25% muss man die Dosis steigern oder Substanzen kombinieren, in 25% wirken sie gar nicht.   

Es sei hier festgehalten, dass all die Ansätze der Pharmaka leider nur auf "Hypothesen" beruhen. Hypothesen übrigens, die bei jedem hochwertigen Fortbildungskongress immer wieder kritisch hinterfragt werden, denn, wenn etwa bei bipolarer Depression bis zu 60% (Quelle: 2. Bipolarkongress, Wien 2015) der Antidepressiva nicht helfen, dann wissen wir einfach nicht genug. Das ist an sich keine "Schande", aber das Nicht-Wissen sollte nicht bagatellisiert werden.

Schlimmer allerdings die Situation bei Kindern und Jugendlichen - Bereits im Juni 2016 berichtete die führende medizinsiche Fachzeitung "Lancet", dass Antidepressiva bei den jungen Patienten nahezu ausnahmslos kaum wirken und vorwiegend durch Nebenwirkungen brillieren. 

Störungsanteile, die nicht durch diese lückenhaften hirnorganischen Stoffwechselhypothesen begründbar sind, werden durch Medikamente gar nicht behandelt. "Setzen Sie sofort alle Medikamente ab, sie sind Gift!", wäre dennoch eine irrwitzige Empfehlung, der man sich keinesfalls anschließen darf. 

In einer Therapie lege artis wird ein "multimodaler" (mehrere Behandlungsansätze) Zugang gewählt, um notwendige Verhaltensänderungen zu erreichen. Die MTG-Therapie ist bereits in sich multimodal und wird bei hohem Schweregrad in Abstimmung mit einer psychopharmakologischen Medikation durch Hausarzt/Facharzt durchgeführt. Das kann die Dosis der Psychopharmaka reduzieren helfen. - So wurde das bisher beobachtet. Bei leichten und mittleren Verlaufsformen ist die MTG-Therapie ohne Medikamente meist völlig ausreichend. 

Die MTG-Therapie versteht sich somit keinesfalls als "anti/alternativ-medizinische" Maßnahme, sondern als hoch effizientes komplementäres Verfahren auf der extrem wichtigen nicht-pharmakologischen Behandlungsachse.

Im Bereich Angst-Depression-Traumawird die nicht-pharmakologische Achse grundsätzlich höher bewertet als die Medikation. Zuletzt bestätigt am Jahreskongress 2015 der APA (American Psychiatric Association). Tabletten per se sind lediglich eine vorübergehende chemische Hilfestellung.

Im Besonderen gilt dies im Bereich der Früherkennung von Störungsbildern insbesondere bei Kindern/Jugendlichen. Frühzeitige nicht-medikamentöse Intervention erhöht hier die Chance, lebenslange Medikamteneinnahme zu verhindern. Die protagonisten der Pharmamedizin hören das nciht gerne, aber es ist eben so.

Weit verbreitet ist die Propagandalüge "Psychopharmaka machen süchtig". Das stimmt nicht. Lediglich eine einzige Substanzgruppe - die Tranquilizer - weist ein klares Suchtpotential auf. Für die häufig eingesetzten Anti-Depressiva oder Anti-Psychotika sind derzeit keine suchtmachenden Effekte evident. 

Im Einzelfall - etwa bei erkennbarer Todessehnsucht - wird von uns die sofortige Einleitung einer ärztlich pharmakologischen Basistherapie eingefordert. Andernfalls wird nicht behandelt. 

Andere Gründe für Behandlungsablehnung oder Therapieabbruch können u.a. sein: unzureichende Kooperationsbereitschaft oder Therapietreue, unüberwindbare Allergien gegen Tiere; schwerste psychische Störungen, die die Möglichkeiten außerhalb einer Klinik ggf. überschreiten; Voraussetzungen, die eine praktische Umsetzung rein intellektuell verhindern; nicht lösbare logistische Probleme oder laufende immunsuppressive Therapie mit erhöhter Infektionsgefahr etc. Zu einem Therapieabbruch kommt es im Wesentlichen nur bei mangelnder Kooperationsbereitschaft. Dazu gehört etwa das  Nicht-Erscheinen zur Therapie - siehe Behandlungsdetails. Grundsätzlich gilt zweimaliges Nicht-Erscheinen als automatischer Therapieabbruch. Akontierte Honorare werden ersatzlos nicht rückerstattet.   

Die Erfahrungen beim bipolaren Störungs-Spektrum (BPSS) sind ermutigend. Da die MTG-Therapie sofort auf Veränderungen reagieren kann, ist das möglicherweise eine Eigenschaft, die sich bei der Therapie von BPSS als besonders günstig erweist. 

Als sehr gut dürfen die Erfahrungen bei ASS/Autismus-Spektrum-Störung bezeichnet werden.

Die individuell erforderliche Dauer der Therapie nicht vorhersagbar. Sie korreliert im Wesentlichen mit Art,  Schwere und Dauer des Störungsbildes sowie der Tatsache, dass es nicht um kurzfristige Wohlfühleffekte, sondern nachhaltige Verbesserung geht, die sich entsprechend Stabilisieren müssen.

Qualitätskontrolle ist wichtig: nach dem Therapiezyklus erfolgt ein erneutes Assessment inklusive der entsprechenden Prüfung des Therapieerfolges mittels international üblicher Bewertungsscorings wie PANSS, HAMD, HAMA u.a.

Neben dem therapeutischen Erfolg möchte das INTACT nicht zuletzt durch medizinisch-wissenschaftliche  Publikationen dazu beitragen, dass es ein Mehr an wissenschaftlichem Zugang im Sinne einer nachvollziehbaren Evaluation der MTGT gibt.

Therapie-Eckdaten

  • Therapiert wird ganzjährig

  • Trotz des erheblich höheren Aufwandes liegen die Kosten nicht über jenen einer Gesprächstherapie
  • Therapiefreie Tage: hohe christliche Feiertage, Silvester & Neujahr bzw. gesonderte Bekanntgabe

  • Therapietage regulär: Montag - Freitag; im Bedarf auch am Wochenende
  • Therapiebeginnzeiten / Winterhalbjahr: 9.00h - 11.00h - 13.00h - 15.00h. Sommerhalbjahr + 17.00h
  • Dauer einer Therapieeinheit: 90 Minuten, die Zeit läuft mit dem vereinbarten Terminbeginn, Zuspätkommen des Patienten wird nicht nachgearbeitet
  • Behandlungsdauer gesamt  - abhängig von Art, Dauer, und Schwere der Störung
  • Telefonkontaktzeiten  Mo-Fr  9.00h - 17.00h, außerhalb dieser Zeiten sowie bei Nicht-Erreichen bitte auf SMS oder Mail ausweichen. Bitte, nicht auf Whats App oder ähnliche Services, da die Datensicherheit nicht gegeben ist.
  • Anrufe mit verdeckter Nummer werden grundsätzlich nicht angenommen.
  • Tel.: 0664 7510 3698

WICHTIG! Mitteilungen per SMS/WhatsApp etc. sind juristisch nicht relevant. Es gelten sowohl bei der Therapiebuchung als auch der Absage nur Nachrichten per EMail.


Therapieumsetzung

Bei der MTG-Therapie handelt es sich um „Beziehungssarbeit“, die das tiefere Verständnis der Ist-Situation und eine entsprechende Verhaltensadaptierung zum Ziel hat.

Tiere fungieren dabei unter Anderem als „Diagnoseinstrument“, Vermittler, Mediatoren, Hilfsmittel, Katalysatoren, Träger einer wichtigen Symbolfunktion sowie als soziale Sparringpartner.

Sie besteht in einem Wechsel von Gespräch und Erfahrungsarbeit mit den Tieren, egänzt durch Coachingelemente. Diese Elemente werden  individuell und tagesaktuell ausgerichtet. Gefördert werden die Stärken der Betroffenen, die vielfach bereits „erlernt“ haben (Selbststigmatisierung), nicht mehr an eigene Fähigkeiten zu glauben.

Auf Basis des stark empathisch geprägten Gesprächsteils werden im tierassistierten Setting Situationen erarbeitet, die den Betroffenen „soziokognitives Lernen“ ermöglichen. Die Steigerung des eigenen Selbstwertes etwa fördert den Gesundungsprozess.

Es kommt schon während der ersten Therapieeinheiten zu „erfolgreichen Erfahrungen“, die die Überwindung der Umsetzungshürde im täglichen Leben erheblich erleichtern.

Begleitet werden diese Maßnahmen von einer laufenden Beobachtung des Therapieziels, einer entsprechenden Dokumentation sowie wissenschaftlich standardisierten Bewertungen des Behandlungsfortschritts.

Das primäre Therapieziel ist erreicht, wenn es zu einer bewertbaren Besserung ausreichenden Ausmaßes kommt. Als erfolgreich wird eine zumindest Halbierung der initialen Belastungswerte betrachtet. Kommt es nach einem Behandlungszyklus zu keinerlei objektivierbaren Besserungen, wird nicht weiterbehandelt.

Besuch durch Gruppen?

Hierzu erstellen wir Ihnen gerne individuelle Angebote in Abhängigkeit vom jeweiligen Bedarf. Bei Besuch durch Menschen mit speziellen Bedürfnissen gilt bei uns derselbe Betreuungschlüssel wie in Deutschland - das ist zumindest ein Betreuer pro 3 Personen bei leichtem bis mittelgradigem Betreuungsbedarf. Institutseigenes Personal ist für die grundsätzliche Beaufsichtigung nicht verfügbar.

Gruppen-Therapie?

Die MTG-Therapie ist eine hoch individualisierte Behandlungsmethode, die der persönlichen Konzentration auf die jeweilige Person und deren spezieller Situation bedarf. Daher erscheint eine Umsetzuung in Form von Gruppentherapie nicht seriös und wird somit nicht angeboten.

Sehr wohl umsetzbar ist allerdings Gruppen-Coaching mit Bezug auf die Verbesserung des Sozialverhaltens, Erhöhung der Sozialkompetenz, Achtsamkeit, des sozialen Lernens etc. - Ausarbeitung individuell nach den Bedürfnissen


Zahlungsmodus

Aufgrund der aktuellen Steuergesetzgebung benötigen wir Bezahlung durch Banküberweisung. "Schwarz" können wir leider nicht arbeiten, da es ohnehin keine USt. auf Therapieleistungen gibt und sich somit ein "Steuervorteil" nicht konsturieren lässt.

Die Therapiekosten sind grundsätzlich gegen Rechnung vor Therapiebeginn zu überweisen. Das Einlangen des Gesamtbetrages ist Voraussetzung für den Therapiebeginn. Im Falle einer Absage nach Zahlung oder eines Therapieabbruchs verfällt der Gesamtbetrag ersatzlos. Das gilt grundsätzlich auch im Krankheitsfall wie bei jedem privaten Kuraufenthalt.

Da die MTG-Therapie eine innovative, neue Behandlung darstellt, übernehmen die Sozialversicherungsträger - wie bei anderen komplementären Maßnahmen auch - keinen Kostenersatz.

Die Ausgaben können aber gegenüber einer Zusatzversicherung mit Komplementärmedizin oder als ausserordentliche Gesundheitsausgaben beim Jahresausgleich eingebracht werden.

Für weiterführende Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den Institutsvorstand. Anonym gerichtete Fragen per Mail werden nicht beantwortet. Wir ersuchen - wie bei jeder schriftlichen Korrespondenz üblich - um korrekte Absenderdaten und danken für Ihr Verständnis.

Therapieabbruch bzw. Ausschlussgründe

Das Institut behält sich vor, die Therapie in folgenden Fällen sofort abzubrechen, wobei der bezahlte Betrag ersatzlos verfällt.

  • Patientenseitiger Abbruch einer allfälligen Medikamenteneinnahme ohne ärztliche Rücksprache
  • Mangelnde Therapieadhärenz/Compliance/Kooperationsbereitschaft/Kooperationsfähigkeit
  • Anzeichen der Selbst- oder Fremdgefährdung (Hier behält sich die Institutsleitung eine notfallmäßige Weiterleitung in die nächste Akutversorgunseinrichtung vor)
  • Bei der zweiten kurzfristigen Absage eines Zyklustermins ohne ärztliches Attest (siehe Honorarordnung)
  • Bei Nicht-Einhalten mündlicher oder schriftlicher Abstimmungsvereinbarungen
  • Bei Nicht-Einhalten  von Anweisungen während der Therapie insbesondere im Umgang mit den Tieren


"Als privates Therapieinstitut sind wir vom realen Erfolg der Behandlung unmittelbar abhängig, sodass wir die klar struktuierte Kooperation der Patienten in besonderem Ausmaß als unbedingte Voraussetzung ansehen. Ist diese unzureichend gegeben, behalten wir uns vor, Patienten auch abzulehnen. Eine Verpflichtung zur Behandlung unsererseits existiert nicht. Es ist darüber hinaus klar, dass nicht jede Therapie zu jedem Patienten passst." (W.A.Schuhmayer)