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NEWSLETTER 10/2019 (4.11.2019) - Pharmamärchen zur Depression pdf/word

NEWSLETTER 9/2019 (21.10.2019) - Seelen-Detox pdf/word

NEWSLETTER 8/2019 (16.10.2019) - Erfolgreich anders ... MTG-Therapie goes West pdf/word

NEWSLETTER 7/2019 (15.9.2019) - Das Märchen vom Lichtmangel...

NEWSLETTER 6/2019 (27.8.2019) - Buch - Neuerscheinung „KINDERN HELFEN MIT NEUEN HAUSMITTELN“ pdf / word

NEWSLETTER 5/2019 (20.5.2019) - Schädigt die moderne Arbeitswelt unsere Psyche?“  pdf / word 

NEWSLETTER 4/2019 (29.4.2019) - "Tiergestützt erfolgreich gegen Autismus!" pdf ..... word

NEWSLETTER 3/2019 (26.4.2019) - "8 Jahre Therapieinstitut"       pdf   -     word

NEWSLETTER 2/2019 (25.3.2019)



Newsletter 8/2019 – Institut für medizinorientierte tierassistierte Therapie – www.IMTAT.at - 10/2019

Erfolgreich anders . . .

„MTG-Therapie goes West“

Krems. Bereits 2011 wurde im niederösterreichischen Waldviertel das IMTAT (Institut für Medizinorientierte TierAssistierte Therapie) gegründet. Ziel war eine wissenschaftlich abgesicherte Variante der tiergestützten Therapie, die den Ansprüchen der modernen Medizin entspricht. Mit der MTG-Therapie – „medizinorientierte tiergestützte Therapie“ – ist das gelungen. 8 Jahre sind nicht nur Zeit für einen Rückblick, sondern auch für Visionen. Die bestehen in ersten Expansionsschritten Richtung Westen. Ein operativer Brückenkopf soll Patienten aus Bayern, Salzburg, Tirol sowie Teilen Oberösterreichs und Kärntens den Erstkontakt in Form des Analysegespräches erleichtern, das der Evaluierung der Therapieziele dient. Hier mussten die Interessenten bislang teilweise stundenlange Anreisen nach Niederösterreich in Kauf nehmen. Institutsleiter Wolfgang Schuhmayer: „Mit diesem Schritt soll nicht nur die MTG-Therapie ein Stück Richtung Westen getragen werden, sondern die Schwelle zum Erstgespräch erniedrigt werden. Insbesondere, da die Akzeptanz unseres erfolgreichen komplementären Behandlungskonzepts bei den Menschen sehr hoch ist.“

 

Pharmablockaden

Aller Anfang war schwer. Komplementärmedizinische Therapiekonzepte sind grundsätzlich mühsamer zu implementieren als jene aus den Gebetbüchern der Pharmaindustrie. Das war dem Institutsgründer Dr. med. Wolfgang Schuhmayer als „Aussteiger“ und ehemaligem Pharmamanager sehr bewusst. Es liegt an den Ansprüchen, die die Pharmamedizin in Form der „Evidence Based Medicine“ (EBM, datengestützte Medizin) heute stellt. Ein smartes Konzept, das aus den Denkfabriken der Industrie kam und gezielt verhindert, dass Neues Fuß fassen kann, denn die erforderlichen Millionenbudgets für Megastudien haben nur Konzerne. Daraus resultiert automatisch, dass neue Methoden und Ansätze „nur“ Evidenzklasse 3 erreichen können. Schuhmayer „Nach Kontakten mit Deutschen EBM-Experten wurde ich allerdings ermutigt, über entsprechend saubere Fallstudien die größte potentielle Hürde - nämlich die so genannte „Expertenmeinung“ – zu überwinden. Und das mit Erfolg!“

Missverständnis „Tiere als Therapie“

Schon vor Beginn der Institutsgründung war klar, was auf diesem Gebiet gemacht wird, hält den Ansprüchen der Naturwissenschaft nicht stand. Es standen fragwürdigste Behauptungen wie „Tiere als Therapie“ oder gar „Tiere als Therapeuten“ im Raum. Schuhmayer: „Das sind Sprüche mit Streichelzooqualität und sonst nichts! Schon aus diesem Grunde mussten Studien her sowie eine Namensgebung, die den erheblichen qualitativen Unterschied unmissverständlich signalisiert.“ - Mit dem Begriff „medizinorientiert“ konnte das erreicht werden.

Sehr bald folgte ein MTGT-Fachbuch im Verlagshaus der Ärzte in Wien (Verlag der Ärztekammer), um diese Nomenklatur und das erarbeitete Wissen nicht nur weiterzugeben, sondern auch vor Nachahmern zu schützen.

„Und vor pseudowissenschaftlichem Blendwerk“, so Schuhmayer, „denn, wenn jemand etwa behauptet, durch eine bestimmte Maßnahme würde der Serotoninspiegel angehoben, dann ist das nett, hat aber nicht mehr therapeutische Bedeutung als das warme Wannenbad oder der Verzehr eine Tafel Schokolade. Ist der Vorgang beendet, endet auch der behauptete therapeutische Effekt, der gar keiner ist, da keinerlei Nachhaltigkeit vorliegt.“    

Stärken finden und fördern

Erfolgreich Neues zu schaffen wie die MTG-Therapie, ist eine besondere Herausforderung. Es entwickelten sich rasch drei tragende Säulen des Konzeptes: das Gespräch als Standortbestimmung, die lösungsorientierte Arbeit im tiergestützten Setting sowie Coachingelemente. Letztere als Brücke zurück in den Alltag, denn obwohl die Rückkehr in ein unabhängiges, selbst bestimmtes Leben der größte Wunsch der Patienten ist, hatte sich davor kein Behandlungskonzept explizit darum bemüht.

Schuhmayer: „Das zentrale Element dabei ist das Tun, die Tat, das bewusste Handeln!“ Das allerdings die Kenntnis der eigenen Stärken voraussetzt. Ganzheitlich-komplementäre Ansätze fördern persönliche Stärken, um damit Schwächen und Defizite zurückzudrängen. Schuhmayer: „Die Übungen mit den Tieren beschäftigen sich individuell mit diesem Stärken-Schwächen-Profil des Patienten. Es geht letztlich um das Wachstum seiner Persönlichkeit, um Probleme erfolgreich zu bewältigen. Der essentielle Unterschied zu herkömmlicher Gesprächstherapie ist daher die gelebte Erfahrung in der Problembewältigung.“ Pure Gesprächstherapie hat den Nachteil des “ewigen theoretischen Redens“. Schuhmayer: „Ich verwende gerne den Begriff von der virtuellen Therapiewelt, die nie einen Bezug zur erlebten, gelebten Problembewältigung herstellt, denn das kann das Wort gar nicht können!“        

Pharmazeutische Erkrankungsmodelle

Sehr kritisch sieht Schuhmayer die Art und Weise wie mit Patienten umgegangen wird: „Während in anderen Teilen der Medizin längst hoch individuell und patientenorientiert gearbeitet wird, ist eine Depression noch immer eine Depression und Basta. Welche individuellen Rahmenbedingungen von der genetischen Prägung bis hin zu Lebensfaktoren dahinterstecken, ist völlig gleichgültig! Es gibt immer dasselbe Medikament. Das sind exakt noch immer jene Krankheitsmodelle wie wir sie vor 25 Jahren seitens der Pharmaindustrie monoton gepredigt hatten.“ Nichts hat sich geändert außer den Tablettenkosten, denn die sind durch Generika massiv gesunken. Im Sinne der „Kranken Kassenmedizin“ reduziert sich das Angebot weitgehend auf Medikamente, obwohl die Fachwelt seit Jahren fordert: „Therapie vor Tabletten!“ 

Die MTG-Therapie behandelt den Menschen und nicht die Krankheit. Das bedeutet einerseits hohe Unabhängigkeit von der Hypothese der Diagnosen. Andererseits maximale Individualisierung im therapeutischen Vorgehen. In diesem Sinne steht vor dem Behandlungsbeginn ein sehr gewissenhaftes, dreistündiges Erfassungsgespräch.

Frauen vor Männern

75% Frauen und 25% Männer bei einer Altersspanne von 8 bis 68 charakterisiert das Patientengut am IMTAT. Die führenden Anlassdiagnosen bei Erwachsenen sind Depressionen, Angststörungen sowie Traumafolgen insbesondere nach sexuellem Missbrauch. Kinder werden vor allem bei Autismus, Bindungs- und Verhaltensstörungen behandelt. Die Therapiedauer ist wie in fast jedem anderen medizinischen Bereich abhängig von Intensität und Dauer des Grundleidens. Die Basis bilden jeweils 10 Therapieeinheiten a 90 Minuten, die ambulant oder stationär am Therapie-Cottage „Brigindohof“ umgesetzt werden können.

Ausnahmen stellen hier Aufenthalte dar, bei denen es um Psychohygiene, Psychoprävention, Seelen-Detox oder Seelenpflege geht. Da reicht in der Regel ein Wochenendaufenthalt.

Begleitet wird die Therapie möglichst von internationalen Scoringsystemen als Qualitäts- und Therapieverlaufskontrolle. Schuhmayer: „Auch das ist in anderen Bereichen der Medizin längst üblich! Man kann sich doch nicht auf die hoch subjektive Beurteilung verlassen. Das ist ja geradezu lächerlich! Aber natürlich hat ein privates Therapieinstitut andere Standards als die krane Kassenmedizin.“

Go West!

Die geografische Lage des Therapieortes hat zwar nicht verhindert, dass Patienten aus allen Bundeländern (Ausnahme Vorarlberg) sowie dem europäischen Ausland das Behandlungsangebot wahrgenommen haben, allerdings stellt die allenfalls lange Anfahrtszeit aus dem österreichischen Zentralraum und Süddeutschland doch eine gewisse Hürde dar, wenn es um das Thema Analysegespräch geht. Schuhmayer: „Ich kann das gut nachvollziehen! Drei und mehr Stunden Anfahrt sind einfach zu belastend, um dann noch eine intensive Analyse zu durchlaufen. Dem konnten wir Abhilfe schaffen und haben ab sofort einen Brückenkopf im Flachgau - etwa 30 Minuten von der Stadt Salzburg - an dem diese Analysegespräche stattfinden können!“

An eine zusätzliche Ausweitung im Sinne eines zweiten Therapiestandortes ist derzeit noch nicht gedacht, allerdings ist auch diese Option in Vorbereitung. 

 

 

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Rückfragen & Fotos

Dr. Wolfgang A. Schuhmayer

Inst. f. Medizinorientierte TierAssistierte Therapie – IMTAT

www.imtat.at

praxis@imtat.at

+43 690 100 90 976

3542 Gföhl, Grossmotten 42