„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

(...den Nordamerikanischen Cree-Indianern zugeschrieben)


Heilen ohne Ethik verachtet den Menschen...

Manchen mag es wundern, dass in der Zeit des "Alles ist Möglich"-Denkens jemand meint, so etwas wie Philosophie wäre im Hintergrund einer therapeutischen Einrichtung erforderlich. Am Menschen und seiner unverwechselbaren Individualität kommt niemand vorbei. Mit Sicherheit reduziert sich der Mensch auf keine Ansammlung von biologischen Daten. Der weltberühmte Wissenschaftsphilosoph H. Pietschmann sagt dazu: "Das Ganze ist etwas völlig Anderes als die Summer seiner Teile."

Oder wie es ein Deutscher Genetiker formuliert hat: "Grundsätzlich ist der Mensch der Maus genetisch recht verwandt. Nur wissen wir leider nicht, warum in einem Fall ein Mensch und im aderen eine Maus entsteht."

Am IMTAT erfolgt individuelle Arbeit. Dabei sind unsere Tiere bzw. Tierspezies in den Behandlungsprozess integriert. Therapeut und Tier bilden ein integratives Team. Diese Partner müssen einander sehr gut kennen, um einen maximalen Erfolg zu ermöglichen, ähnlich wie im Mannschaftssport oder in sehr gut abgestimmten Operationsteams.

Aus dem naturverbundenen Zugang zur Medizin resultiert maximaler Respekt vor dem Individuum, dem Leid und den Leidenden. Daher wird hier unter anderem Menschen geholfen, die anderswo verlacht, verspottet oder gar beschimpft werden. Jeder Mensch ist ein Wunder für sich!

Unabdingbare Grundlagen sind Demut und Respekt vor allen anderen Lebewesen - scheinbar gesund, krank oder mit vermeintlichem Handicap. Demut wird allerdings nicht einmal erlangt und dann behalten, sondern ist ständiges geistiges Ringen. Das Studium der "Regeln des Benedikt" hat sich dabei als sehr sinnvoll erwiesen. Jene Dinge, die dieser Mann vor mittlerweile 1500 Jahren über den Begriff Demut geschrieben hat, haben nichts an Wertigkeit verloren. Sie sind in ihrer Vollform zwar kaum umsetzbar, aber ein Ziel, nach dem zu streben, sich lohnt.

Demut, Bescheidenheit und Einfachheit sind daher Säulen, auf denen die MTG-Therapie ruht. Demut nicht nur vor den Geschöpfen, sondern ebenso vor der Schöpfung durch naturnahe Lebensweise unter nachhaltiger Wahrung der Ressourcen. Daher ist diese Therapie "still" unds nicht von sensationsheischenden Werbetrommeln begleitet.

Eine klare Absage ergeht an den Konsumtotalitarismus. Deshalb das Zitat am Beginn dieser Seite. Der hemmungslose Konsumwahn hat vielfach fatale Folgen, die getrost als Mit-Wegbereiter psychischer Überlastungsstörungen bezeichnet werden dürfen.

Viele Menschen sind vom Wettlauf um die materielle Selbstbestätigung schwer erschöpft. Geld ist keineswegs unangenehm. Wenn man allerdings die Kunst der bewussten Konsumverweigerung beherrscht, ist es nicht nur deutlich mehr wert, sondern finanzielle Fragen belasten weniger. Das bringt Lebensqualität zurück,  Zeit für sich selbst und widerspricht erfolgreich der scheinbaren Notwendigkeit, sich armselig über materiellen Erfolg definieren zu müssen, was letztlich aushöhlt und krank machen kann.

Persönliche Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, die Fähigkeit, sich selbst und Schönes wieder aktiv wahrzunehmen, demütige Lebensfreude und tieferes Verständnis für das Einfache oder Ursprüngliche sind nur eine Auswahl an "philosophischen" Botschaften, die im Gesundungsprozess eine weit wesentlichere Rolle spielen, als bislang verstanden wird. "Wir sind, was wir denken!", ist dabei ein wesentlicher Leitsatz aus dsem Training von eElitekräften, aber ursprünglich aus philosophischen Schriften kommend.

Demut setzt sich fort im Umgang mit den Betroffenen. Sie sind nicht krank und wir gesund, nicht unten und wir oben, sondern sie durchlaufen eben eine besondere Lebenssituation, die nach bestem Wissen und Gewissen hilfreich begleitet werden soll, um Auswege zu erarbeiten.

Man kann für diesen therapeutischen Ansatz tatsächlich verlacht und gedemütigt werden. Menschen, die das tun, sind bemitleidenswerte Ahnungslose, die eben nicht begriffen haben. Ebenso wie jene, die eine klar medizinisch ausgerichtete Therapie mit Energetik-Hokuspokus oder Ähnlichem verwechseln. Oder auch jene, die Arbeit mit Tieren plötzlich zur "ärztlichen Tätigkeit" aufblasen. Eines ist sicher. Ein guter Therapeut b.ickt tiefer als der durchschnittliche "Arzt". Schon deshalb, weil er sich ungleich mehr Zeit nimmt.

Was in diesem Zusammenhang wesentlich erscheint, ist die Tatsache, dass ethische Standards in der heutigen Medizin vielfach verschwunden oder zum reinen Lippenbekenntnis verkommen sind. Wirklich niemand interessiert heute mehr der "Hippokratische Eid", dessen Text Ärzten etwa jede Tötung auch ungeborenen Lebens untersagen würde....

"Money makes the world go 'round!" - Leider selten die Menschenliebe. Der Arzt ist heute oft nur mehr zahlengesteuerter Kassen-Kammer-Diener, zerrissen zwischen wirtschaftlichen Anforderungen und übervollen Wartezimmern.

Die Medizin schrumpft zur Statistikwissenschaft, die zwar alles misst, aber den Zugang zum Menschen und somit den Blick auf das Ganze vielfach verloren hat.

Das ist die Ursache, warum Scharlatanerie und Unwahrheit am unseriösen Randbereich so erschreckend erfolgreich sind.   -  Was wir leben, ist eine Heilkunst, die den Meschen respektiert!